Chemische Desinfektion von Trinkwasseranlagen

Bei Legionellenbefund, erhöhten Koloniezahlen oder mikrobiologischen Auffälligkeiten sorgen wir für eine fachgerechte und nachhaltige hygienische Sanierung Ihrer Trinkwasserinstallation.

Wenn Grenzwertüberschreitungen festgestellt werden, ist schnelles Handeln gefragt

Ein Befund auf Legionellen, erhöhte Koloniezahlen oder andere mikrobiologische Auffälligkeiten stellt Betreiber von Trinkwasseranlagen schnell vor große Herausforderungen. Besonders kritisch wird es, wenn das Gesundheitsamt Maßnahmen fordert oder Nutzungseinschränkungen ausgesprochen werden.

Bei auffälligen Befunden oder behördlichen Auflagen unterstützen wir Sie schnell, fachgerecht und nachvollziehbar.

Chemische Desinfektion als gezielte Maßnahme zur hygienischen Sanierung

Die chemische Desinfektion ermöglicht es, mikrobiologische Belastungen gezielt zu reduzieren und bestehende Biofilme nachhaltig anzugehen. Keime, Bakterien und Legionellen werden abgetötet, während Biofilmstrukturen im Rohrleitungssystem angelöst und entfernt werden.

Gezielte Keimreduktion

Die chemische Desinfektion reduziert mikrobiologische Belastungen gezielt und wirksam innerhalb der Trinkwasserinstallation.

Bekämpfung von Legionellen

Legionellen, Bakterien und weitere hygienisch relevante Keime werden mit geeigneten Verfahren nachhaltig reduziert.

Biofilme gezielt angehen

Bestehende Biofilmstrukturen werden angelöst, sodass Ablagerungen in Rohrleitungen gezielt angegangen werden.

Hygienische Stabilisierung

Ziel ist nicht nur eine kurzfristige Verbesserung, sondern die nachhaltige Wiederherstellung hygienisch einwandfreier Bedingungen.

So gehen wir bei der chemischen Desinfektion vor

Vor Beginn der Maßnahme erfolgt eine technische Bewertung der Trinkwasseranlage, um Schwachstellen, Totleitungen oder hydraulische Auffälligkeiten zu identifizieren. Denn nur wenn die Ursache erkannt wird, kann eine nachhaltige hygienische Sanierung erfolgen.

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Technische Bewertung

Die Trinkwasserinstallation wird vorab auf Schwachstellen, Totleitungen und hydraulische Auffälligkeiten untersucht.
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Individuelle Maßnahmenplanung

Die chemische Desinfektion wird auf die jeweilige Trinkwasseranlage und deren Anforderungen abgestimmt.
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Fachgerechte Durchführung

Die Desinfektionsmaßnahme wird kontrolliert, systembezogen und fachgerecht umgesetzt.
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Dokumentation und Nachkontrolle

Alle relevanten Parameter werden dokumentiert. Ergänzend empfehlen sich Kontrollbeprobungen und eine fortlaufende hygienische Überwachung.
Sie möchten die Situation Ihrer Trinkwasseranlage fachlich bewerten lassen?

Sichtbare Verbesserung der Trinkwasserhygiene

Die chemische Desinfektion reduziert mikrobiologische Belastungen gezielt und unterstützt die hygienische Wiederherstellung der Trinkwasserinstallation. Ablagerungen, Biofilme und Verunreinigungen können nachhaltig angegangen werden, um die Anlage wieder in einen hygienisch einwandfreien Zustand zu überführen.

Gerade an stark beanspruchten Entnahmestellen zeigt sich, wie wichtig eine fachgerecht geplante und durchgeführte Maßnahme für die langfristige Trinkwasserhygiene ist.

  • Gezielte Reduktion hygienisch relevanter Belastungen
  • Nachhaltige Verbesserung des Anlagenzustands
  • Unterstützung einer dauerhaft sicheren Trinkwasserhygiene
Vorher
Nachher

Häufig gestellte Fragen zur chemischen Desinfektion

Eine chemische Desinfektion ist notwendig, wenn bei Trinkwasseruntersuchungen (gemäß Trinkwasserverordnung – TrinkwV) Grenzwertüberschreitungen festgestellt wurden, z. B. bei Legionellen (> 100 KBE/100 ml). Auch bei wiederkehrenden Verunreinigungen, bei Neu- oder Wiederinbetriebnahme von Anlagen oder nach längeren Stillstandszeiten wird eine chemische Desinfektion empfohlen.

Unsere Fachkräfte führen alle Arbeitsschritte – von der Vorbereitung über die
Desinfektion bis zur Spülung und Freigabe – innerhalb eines Tages durch.

Während der Desinfektion (ca. 8 Stunden) kann das Trinkwasser nicht verwendet
werden. Die Toiletten können eingeschränkt genutzt werden. Bitte stellen Sie sicher,
dass Sie sich im Voraus mit ausreichend Wasser für Getränke, Kochen und persönliche
Hygiene versorgen. Nach Abschluss der Desinfektion und erfolgreicher Spülung ist das
Wasser wieder uneingeschränkt nutzbar.

Je nach Anlagentyp und Ausgangssituation setzen wir verschiedene, zugelassene Verfahren und Desinfektionsmittel ein:

• Wasserstoffperoxid (H₂O₂)
• Chlordioxid (ClO₂)
• Natriumhypochlorid (NaOCl)

Die Auswahl erfolgt risikobasiert und unter Berücksichtigung der Anforderungen der TrinkwV und der allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. DVGW-Arbeitsblätter).

Anlagendesinfektion:
Hierbei wird das gesamte Trinkwassersystem außer Betrieb genommen, mit einem Desinfektionsmittel beaufschlagt und vollständig von Biofilmen, Keimen und Ablagerungen befreit. Das System ist währenddessen kein Trinkwassersystem. Nach Abschluss wird gespült und die Anlage wieder als Trinkwassersystem freigegeben.

Trinkwasserdesinfektion:
Hierbei erfolgt eine kontinuierliche Zugabe von Desinfektionsmitteln (z. B. Chlordioxid) in das Trinkwasser, um Keime dauerhaft zu reduzieren.
Aus unserer Sicht ist dies nicht notwendig, da eine fachgerecht durchgeführte Anlagendesinfektion Biofilme entfernt und das System dauerhaft hygienisch stabilisiert. Eine dauerhafte Chemikalienzugabe halten wir für kritisch – insbesondere, weil das Wasser für die Zubereitung von Lebensmitteln, Kaffee, Tee oder Babynahrung verwendet wird.

Nicht in jedem Fall. Eine chemische Desinfektion kann mikrobiologische Belastungen gezielt reduzieren und Biofilme angehen, ersetzt jedoch nicht die Ursachenermittlung. Wenn technische, hydraulische oder betriebliche Mängel vorliegen, müssen diese zusätzlich erkannt und behoben werden, um eine dauerhafte hygienische Stabilisierung zu erreichen.

Ob und in welchem Umfang das Gesundheitsamt einzubeziehen ist, hängt von der konkreten Befundsituation und den behördlichen Anforderungen ab. Bei auffälligen Untersuchungsergebnissen oder angeordneten Maßnahmen sollte die Abstimmung immer im Einzelfall geprüft werden.

Ja, nach Abschluss der Desinfektionsmaßnahme und erfolgreicher Spülung kann die Trinkwasseranlage wieder freigegeben werden. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme fachgerecht durchgeführt und die Anlage ordnungsgemäß in Betrieb genommen wurde.

Ja, eine frühzeitige Information ist sinnvoll. Da das Trinkwasser während der Maßnahme nur eingeschränkt oder vorübergehend nicht genutzt werden kann, sollten Bewohner, Mitarbeitende oder Nutzer rechtzeitig über Ablauf, Dauer und notwendige Vorsorgemaßnahmen informiert werden.

Der Erfolg wird in der Regel durch Kontrollbeprobungen, technische Dokumentation und die hygienische Nachverfolgung der Anlage bewertet. Nur so lässt sich nachvollziehen, ob die gewünschte hygienische Stabilisierung erreicht wurde.

Ja, wenn die Ursachen nicht dauerhaft behoben werden. Stagnation, Totleitungen, hydraulische Schwachstellen oder ein nicht fachgerechter Betrieb können dazu führen, dass sich erneut mikrobiologische Belastungen entwickeln.

Ja, insbesondere nach längeren Stillstandszeiten kann eine chemische Desinfektion sinnvoll sein, um mikrobiologische Risiken zu reduzieren und die Anlage hygienisch wieder in einen sicheren Betriebszustand zu überführen.

Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel von der Größe der Anlage, dem Verschmutzungsgrad, der Gebäudenutzung, der Zugänglichkeit und dem gewählten Verfahren. Eine seriöse Einschätzung ist deshalb nur nach Prüfung der konkreten Ausgangssituation möglich.
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Ja, die strukturierte Dokumentation relevanter Parameter ist ein wichtiger Bestandteil der Durchführung. Sie unterstützt Betreiber bei Nachweis- und Betreiberpflichten und schafft Transparenz über Ablauf und Umfang der Maßnahme.

Das ist von der Ursache abhängig. Wenn die Verkeimung im Wesentlichen auf mikrobiologische Belastungen und Biofilme zurückzuführen ist, kann die Maßnahme sehr wirksam sein. Liegen jedoch bauliche oder hydraulische Mängel vor, sind ergänzende technische Maßnahmen erforderlich.

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung im Bereich Desinfektion.

Wir beraten Sie gerne!